Geldspende
Jeder Betrag hilft. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine von der Finanzverwaltung anerkannte Zuwendungsbestätigung aus — bitte geben Sie dafür im Verwendungszweck Ihren Namen und Ihre vollständige Anschrift an.
Die Tierherberge Offenburg ist die zentrale Einrichtung in der Ortenau für die Aufnahme von Fund- und Abgabetieren. Wir kümmern uns mit Herz und Verstand um die Tiere und versuchen, ein neues Zuhause für sie zu finden.
Die Tierherberge Offenburg liegt im Südwesten Offenburgs, in der Nähe des Flugplatzes. Unsere Tiere sind im Kleintierhaus — der alten Tierherberge — und im neuen Hundehaus untergebracht. Insgesamt verfügen wir über mehr als 20.000 Quadratmeter, die größtenteils für Hundeausläufe, das Katzendorf sowie die Schweine- und Ziegengehege genutzt werden.
Sie ist die zentrale Einrichtung des Tierschutzvereins — und sie lebt von unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den ehrenamtlichen Helfern, die sich liebevoll um unsere tierischen Gäste kümmern.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns besuchen, um sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen und sich gezielt über ein Tier zu informieren. Wer bei uns auf ein neues Zuhause wartet, sehen Sie schon vorab bei unseren Tieren.
Sortiert nach Tierart. Klicken Sie ein Tier an, um seine Geschichte, den Steckbrief und die Voraussetzungen für eine Vermittlung zu lesen.
In unserem Hundehaus warten Hunde auf ein neues Zuhause. Wenn Sie sich für einen Hund interessieren, rufen Sie uns bitte für ein erstes Informationsgespräch an — wir nehmen uns Zeit und beraten Sie ausführlich. Für die Vermittlung setzen wir zwingend mehrmaliges Gassigehen voraus.
Hier finden Sie die Katzen, die in unserem Kleintierhaus leben. Katzen aus dem Katzendorf zeigen wir nicht auf der Website.
Unsere Ziegenherde besteht aus Dauergästen — Tiere, die bei uns ihr Zuhause auf Zeit oder für immer gefunden haben. Für sie suchen wir Patinnen und Paten.
Unser Rasenmäher-Team. Auch die Schafe bleiben dauerhaft bei uns und freuen sich über Patenschaften.
Auf der Schweinewiese leben unsere Hängebauchschweine. Die Vermittlungschancen für Schweine sind gering — deshalb sind sie bei uns als Dauergäste eingeordnet.
Bevor Sie sich verlieben: Rufen Sie uns bitte für ein erstes Informationsgespräch an. Wir nehmen uns Zeit, beantworten Ihre Fragen und beraten Sie ausführlich. Anschließend vereinbaren wir einen Termin zum Kennenlernen. Für die Vermittlung von Hunden setzen wir zwingend mehrmaliges Gassigehen voraus — Hunde „to go“ oder „by call“ gibt es bei uns nicht.
Dauergäste: Immer wieder kommen Hunde zu uns, die aufgrund ihrer Vorgeschichte nicht mehr vermittelt werden können, oder die wegen ihres Alters kein neues Zuhause finden. Auch andere Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können oder sollen, werden dauerhaft in der Tierherberge aufgenommen — sie erhalten bei uns ihr Gnadenbrot. Für sie suchen wir Patinnen und Paten. Eine Patenschaft unterstützt uns nicht nur finanziell: Sie sind herzlich eingeladen, sich selbst mit Ihrem Patentier zu beschäftigen und zum Beispiel mit einem Hund Gassi zu gehen — vorausgesetzt, der Hund ist dafür geeignet und die Chemie stimmt.
Fundtiere: Unter den Fundtieren zeigen wir Tiere, die gefunden und zu uns gebracht wurden und für die eine Halterermittlung mangels Identifikationsmerkmalen nicht möglich ist. Alle Fundtiere und alles zum Vorgehen bei Fund oder Vermissung stehen auf der Seite Fundtiere. Sollten Sie Ihr Tier wiedererkennen oder wissen, wem eines der Tiere gehört, melden Sie sich bitte unter 07 81 / 3 33 33 und beziehen Sie sich auf die angegebene Kennung — dann können wir das Tier schneller zuordnen. Nutzen Sie zusätzlich den Tiersuchservice von Hitradio Ohr.
Fremdvermittlung: Bei einer Fremdvermittlung befindet sich das Tier nicht in der Tierherberge; der jeweilige Halter ist für die gezeigten Bilder und den Inhalt des Steckbriefs verantwortlich. Fremdvermittlungen zeigen wir nur im Ausnahmefall und behalten uns vor, sie abzulehnen.
Die Tierherberge befindet sich in privater Trägerschaft des Tierschutzvereins Offenburg – Zell a. H. e. V. und wird vollständig durch ihn finanziert. Neben Vermittlung, Tierhotel und den Leistungen der Städte und Gemeinden für Fundtiere sind wir auf Spenden und ehrenamtliche Hilfe angewiesen.
Jeder Betrag hilft. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine von der Finanzverwaltung anerkannte Zuwendungsbestätigung aus — bitte geben Sie dafür im Verwendungszweck Ihren Namen und Ihre vollständige Anschrift an.
Werden Sie Pate für ein bestimmtes Tier, für das Katzendorf oder für die Tierherberge allgemein. Betrag und Rhythmus — monatlich, quartalsweise oder jährlich — bestimmen Sie selbst. Als Patin oder Pate sind Sie eingeladen, sich mit Ihrem Patentier zu beschäftigen.
Ein sinnvolles Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten: Sie wählen Betrag und Patentier, die beschenkte Person erhält von uns eine Patenurkunde mit dem Bild ihres Patentieres.
Sie haben eine Stimme im Tierschutz und helfen uns zu helfen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 36 € pro Jahr und kann auf freiwilliger Basis höher festgesetzt werden.
Futter, Decken, Material: Bitte erkundigen Sie sich vorab telefonisch in der Tierherberge, ob dafür gerade Bedarf besteht. So kommt Ihre Spende dort an, wo sie gebraucht wird. Vielen Dank!
Ehrenamtliche Gassigeherinnen und Gassigeher sind für unsere Hunde unersetzlich. Melden Sie sich gerne — wir sagen Ihnen, ob wir gerade jemanden aufnehmen können.
Schnell und unkompliziert geht es auch per PayPal an spende@tierschutzverein-offenburg.de.
Wir sind von der Finanzverwaltung als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und stellen für Geldspenden gerne eine Zuwendungsbestätigung aus. Sie berechtigt den Spender zum Steuerabzug des Spendenbetrags.
Für kostenpflichtige Leistungen stellen wir bei Verzicht auf das Entgelt eine Zuwendungsbestätigung über den geldwerten Verzicht auf Aufwandserstattung aus.

Empfänger, IBAN und BIC sind hinterlegt, den Betrag geben Sie selbst ein. Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihren Namen und Ihre vollständige Anschrift an — dann können wir Ihnen eine Zuwendungsbestätigung ausstellen.
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Malteser · Rüde · geboren 08/2016 · kastriert
Bitte nur weiterlesen und verlieben, wenn diese drei Punkte ausnahmslos erfüllt sind:
Unser Brutus — klein, süß und flauschig, zumindest die meiste Zeit. Brutus kann ein wahrer Goldschatz sein: immer aktiv, immer auf Zack, unternehmungsfreudig und lernbereit, unglaublich verschmust und verspielt. Der Malteser-Rüde hat viele Facetten und Talente, und beim richtigen Umgang und den richtigen Menschen ist er ein sehr unkomplizierter Hund. Dafür muss er jedoch sicher und konsequent geführt werden.
Der kleine Wuschel kann nämlich auch anders. Brutus verteidigt Ressourcen, er hat Probleme damit, gebürstet oder frisiert zu werden, und einmal im neuen Zuhause eingelebt verteidigt er auch gerne einmal seine Bezugsperson. Fremden Personen gegenüber ist er misstrauisch und möchte von ihnen nicht berührt werden. Fühlt er sich bedrängt, schnappt er zu. Brutus hat kein Problem damit, seine Zähne einzusetzen. Er hat seine Beißhemmung verloren, und das darf nicht unterschätzt werden.
Oft wird uns nicht geglaubt, wenn wir Brutus so beschreiben. Ja, er kann ein Goldschatz sein, aber er kann nun mal auch anders. Und da wir ihn sehr gut kennen, können wir das auch sehr gut einschätzen.
Das Verhalten hat eine Ursache: Als Junghund kam Brutus aus der Türkei nach Deutschland, leider zu sehr unerfahrenen Haltern. Er war damals schon ein sehr unsicherer Hund, und die nicht existente Führung, die Unwissenheit und der falsche Umgang haben dazu geführt, dass er heute ein nicht ganz einfacher Hund ist. Nach der Abgabe bei uns mussten wir viel aufarbeiten — so gut, dass wir ihn vermitteln konnten. Nach etwa einem Jahr kam er zurück, weil die Halter sich nicht an die Vorgaben gehalten hatten und überfordert waren.
Mittlerweile haben wir wieder viel aufgeholt, auch dank seiner Gassigeher. Diese Arbeit muss fortgesetzt werden: Brutus benötigt Erziehung und dauerhafte, konsequente Führung. Er muss wissen, was er darf und wo seine Grenzen sind — die darf er auf keinen Fall von sich aus verschieben.
Brutus bewegt sich gern, mag Spaziergänge und Suchspiele und liebt seine Spielzeuge über alles. Er benötigt viel Zeit und Aufmerksamkeit. Wir wünschen uns Interessenten, die beruflich nicht stark eingebunden sind und sich mit anspruchsvolleren Hunden auskennen.
Wichtig für das Kennenlernen: Es müssen ausnahmslos alle Personen, mit denen Brutus in einem Haushalt leben soll, zu allen Terminen mitkommen. Erscheint nur eine Person, fixiert er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf sie und verteidigt sie gegen die anderen Familienmitglieder. Für eine Familie mit Kindern ist Brutus leider nicht geeignet. Wir werden bei der Vermittlung diesmal besonders kritisch sein — eine erneute Rückkehr würde er nicht verkraften.

Altdeutsche Schäferhündin · Hündin · geboren 2021 · bei uns seit 15.01.2025
Roxy kam Anfang 2025 als Abgabehund zu uns ins Tierheim. Zu diesem Zeitpunkt wog sie nur etwa 16 kg und war in einem sehr schlechten Ernährungszustand.
Schnell stellte sich heraus, dass Roxys Magen Probleme bei der Aufspaltung des Futters hat. Sie benötigt daher spezielles Futter sowie Enzyme, um die Nahrung richtig verwerten zu können. Mit der passenden Versorgung hat sie inzwischen gut an Gewicht zugelegt.
Bereits beim Laufen fiel auf, dass Roxys Hüfte nicht in Ordnung ist. Nachdem wir sie körperlich so aufgebaut hatten, dass weitere Untersuchungen möglich waren, bestätigten MRT und CT die Diagnose: hochgradige Hüftdysplasie. Die Hüfte wird früher oder später operativ versorgt werden müssen, laut Tierärzten ist dies aktuell jedoch noch nicht sofort notwendig.
Charakterlich ist Roxy eine absolut freundliche und menschenbezogene Hündin. Sie begegnet allen Menschen offen, begrüßt jeden herzlich und freut sich sehr über Aufmerksamkeit und Kontakt. Mit anderen Hunden ist sie bedingt verträglich.
Roxy kennt alle Grundkommandos und zeigt sich beim Gassigehen gut führbar. Lediglich ihr Jagdtrieb kommt gelegentlich zum Vorschein — aus diesem Grund sollten Katzen oder andere Kleintiere nicht in ihrem neuen Zuhause leben.
Für Roxy wünschen wir uns ein liebevolles Zuhause, das weitestgehend treppenfrei ist und ihr die nötige Rücksicht, Zeit und Fürsorge entgegenbringt, die sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen benötigt.

Mischling · Rüde · geboren 2017 · kastriert · bei uns seit 08.04.2024
Gonzo wurde von der Vorbesitzerin im April 2024 bei uns abgegeben, da sie nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr mit ihm zurechtkam.
Bei uns zeigt sich Gonzo sehr freundlich und verspielt. Er ist immer glücklich, wenn er Aufmerksamkeit bekommt, egal in welcher Form. Er liebt es, sich neben seinen Menschen zu legen, gekrault zu werden und wenn mit ihm gespielt wird.
Laut seiner Vorbesitzerin hat Gonzo ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Hier bei uns zeigt er dieses Verhalten nicht. Wenn man ihn mit konsequenter und liebevoller Hand führt, sollte das im neuen Zuhause nicht problematisch werden.
Gonzo war bisher alleinige Fellnase in seinem Zuhause. Ein zweiter Hund an seiner Seite wäre eventuell schwierig, ist aber nicht ausgeschlossen — vermutlich lässt er sich mit einer Hündin am ehesten vergesellschaften, denn andere Rüden mag er nicht, egal ob kastriert oder unkastriert.
Gonzo mag es, wenn seine Menschen um ihn sind, kann aber auch gut alleine bleiben. In seiner alten Familie lernte er Kinder kennen, die er innig liebte. Aufgrund seiner Größe und seines Gewichts sollten Kinder im neuen Zuhause standfest sein.

Beauceron · Rüde · geboren 2019 · kastriert · bei uns seit 01.12.2023
Der kastrierte Beauceron-Rüde Igor wurde Ende 2023 beschlagnahmt. Nun kann er endlich auf die Suche nach seinem Für-immer-Zuhause gehen.
Igor wurde 2019 geboren, und als er zu uns kam, kannte er so gut wie nichts. Er war sehr ungestüm, was in der Zwischenzeit deutlich besser geworden ist. Individualdistanz war ihm völlig fremd, ebenso der Grundgehorsam — aber auch das sitzt mittlerweile sehr gut. Igor ist ein sehr lernbereiter Hund. Es macht ihm sichtlich Spaß, dazuzulernen und bereits Erlerntes umzusetzen.
Mit Hündinnen ist Igor sehr gut verträglich. Auch hier hatte er anfangs massive Probleme, da er keinerlei Hundesprache kannte.
Aufgrund seiner Vergangenheit hat Igor eine Maulkorbpflicht und ist im Augenblick als gefährlich eingestuft. Diesen „Status“ kann er durch Bestehen eines Wesenstests wieder aberkannt bekommen, wofür wir sehr gute Chancen sehen. Nach unserer Erfahrung ist er nicht gefährlich, sondern hat nur nie gelernt, sich zurückzunehmen und sich angemessen zu verhalten.
Igor sucht Menschen, die ihm die Richtung vorgeben und ihn auf seinem Stand abholen können. Kinder sollten in einem Alter sein, in dem sie schon standfest sind.

Leonberger · Rüde · geboren 27.07.2015 · bei uns seit 18.12.2022
Der sanfte Riese Arko kam Ende 2022 nach einer Beschlagnahmung zu uns. Es kam bei den Vorbesitzern zu Problemen in der Familie.
Anfangs etwas schüchtern, zeigt sich Arko bei uns als sehr anhänglich und verschmust. Er genießt jede Aufmerksamkeit, versucht sich überall seine Streicheleinheiten abzuholen und liebt es, einfach nur dabei zu sein.
Typisch Leonberger zeigt Arko territoriales Verhalten. Fremden gegenüber ist er erst einmal skeptisch. Kommt eine ihm fremde Person ohne Begleitung einer Person, die er kennt, in „sein“ Gebiet, kann es passieren, dass diese mit imposanter Pose verbellt wird. Bei uns hat er bisher nur gestikuliert, nicht gebissen. Menschen, die er kennt, begrüßt er immer freudig — leider ist er sich seiner Größe dabei nicht bewusst, was etwas Standfestigkeit fordert.
Die Leinenführigkeit muss noch verbessert werden, speziell auf Fahrräder reagiert er stark. Grundkommandos kennt Arko, führt sie aber nur aus, wenn ihm danach ist. Auch hier braucht es weiteres Training.
Wir suchen für Arko ein Zuhause mit Menschen, die Erfahrung mit territorialen Hunden haben. Alle Familienmitglieder sollten standfest sein — kleine Kinder würden vermutlich umgeworfen. Mit Artgenossen ist er sehr verträglich, ein zweiter Hund dürfte also kein Problem sein. Katzen werden bei den Gassi-Runden mit großer Begeisterung verjagt, deswegen sollte im neuen Zuhause keine Katze leben.

American-Staffordshire-Mix · Rüde · geboren 2020 · bei uns seit 01.02.2022
Riley kam Ende Februar 2022 durch eine Beschlagnahmung zu uns. Er ist im Allgemeinen ein sehr freudiger, energiegeladener Hund, der sich immer über Aufmerksamkeit und Beschäftigung freut.
Er ist ein sehr sensibler Hund und in manchen Situationen unsicher. Riley hat seine festen Bezugspersonen, über die er sich immer freut, wenn diese zum Gassigehen kommen. Wenn er „seine“ Menschen hört, dreht er sehr auf und ist nur noch schwer zu beruhigen. Fremden gegenüber ist Riley skeptisch — hier entscheidet er nach Sympathie, ob er jemanden mag oder nicht. Im zweiten Fall kann es passieren, dass er knurrt und droht.
Beim Gassigehen kann es bei Hundebegegnungen zu Übersprungshandlungen kommen. Das ist zwischenzeitlich nicht mehr vorgekommen, trotzdem ist Riley deswegen nur mit Maulkorb unterwegs — das sollte dringend so beibehalten werden.
Riley ist ein noch junger Rüde voller Power. Die neuen Besitzer sollten aktiv sein und viel Zeit mit ihm verbringen können. Er muss körperlich und geistig ausgelastet werden, dann kann man mit Riley viel Freude haben.
Eine Vermittlung kommt nur in Frage, wenn die passenden Menschen gefunden werden. Interessenten müssen zwingend Erfahrung mit Hunden mitbringen, Riley ist absolut kein Anfängerhund. Kinder und andere Tiere dürfen nicht im Haushalt leben. Bitte melden Sie sich zuerst telefonisch bei uns — im Vorfeld findet ein Gespräch statt, in dem wir die Eignung prüfen.

Europäisch Kurzhaar · Katze · geboren 2009 · kastriert · bei uns seit 21.03.2025
Ohnezahn kam ursprünglich als Fundkatze zu uns und war bereits einmal vermittelt. Leider fühlte sie sich trotz aller Bemühungen in ihrem neuen Heim nicht wohl. Wir vermuten, dass es ihr letztlich doch zu viel Trubel war. Daher suchen wir nun erneut nach einer passenden Familie für sie.
Mit ihren 16 Jahren ist Ohnezahn bereits eine Seniorin. Wie ihr Name schon vermuten lässt, benötigt sie weiches Futter, das leicht zu kauen ist. Ansonsten ist sie eine ziemlich pflegeleichte Katze — trotz ihres fortgeschrittenen Alters und der wenigen Zähne lässt sie sich nicht unterkriegen.
Ohnezahn ist sehr lieb und ruhig, genießt aber auch die Gesellschaft von Menschen, die ihr ein liebevolles Zuhause bieten können. Sie benötigt keine großen Abenteuer mehr, sondern einfach ein schönes Plätzchen, auf dem sie ihre letzten Jahre in Frieden genießen kann. Eine Familie, in der es ruhig und entspannt zugeht, wäre ideal.

Zwergziege · Ziege
Die junge Zwergziege Alice wurde im Wald bei Offenburg-Windschläg gefunden und zu uns gebracht.
Alice ist eine kleine, aber sehr resolute Ziegendame. Sie hat sich schnell in unsere Herde eingefügt und gibt sogar unserer Heidi Contra. Menschen gegenüber verhält sie sich jedoch zurückhaltend.
Voraussichtlich wird Alice, wie auch all unsere anderen Ziegen, dauerhaft bei uns bleiben. Wir suchen Paten, die uns helfen, ihren Aufenthalt zu finanzieren.

Edelziege · Ziege · geboren 2020
Jette ist eine Edelziege, geboren 2020. Sie wurde bei uns abgegeben, weil ihre Herdenmitglieder verstarben. Nun verstärkt Jette unsere Herde.
Auch bei ihr freuen wir uns über Paten, die helfen, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Ziegenbock · Ziegenbock · geboren 2025
Ziegenbock Karl wurde bei uns im Tierheim abgegeben. Er hat sich schnell und problemlos in unsere bestehende Herde eingelebt.
Mit seinem freundlichen Wesen und seiner charmanten Art hat er nicht nur die anderen Ziegen, sondern auch unser Team schnell für sich gewonnen — Karl ist einfach super süß!
Wir suchen liebe Patinnen und Paten, die uns dabei unterstützen, sein Leben hier artgerecht und sorgenfrei zu gestalten.

Schafbock · Schafbock · geboren 2022
Der Schafbock Hannibal kam als Fundtier aus Achern zu uns. Er ist 2022 geboren und verstärkt nun unser Rasenmäher-Team.
Hannibal ist noch sehr schreckhaft und schüchtern — mit ein paar Leckereien bekommt man ihn aber um den Finger gewickelt.
Er hat bei uns eine neue Herde gefunden, und wir freuen uns wie immer über Paten.

Heidschnucken-Schwarzkopf-Mixe · Schafbock · geboren im Frühjahr 2021
Die jungen Schafböcke Shaun (links) und Timmy kamen aufgrund einer Beschlagnahmung des Veterinäramtes zu uns. Die beiden Heidschnucken-Schwarzkopf-Mixe sind vermutlich im Frühjahr 2021 geboren.
Sie kamen in keinem guten Zustand zu uns: Die Wolle musste dringend runter, sie hatten ordentlich Schaflausfliegen und waren recht mager. Wir haben ordentlich gepäppelt, damit sich die beiden zu gesunden, stattlichen Böcken entwickeln konnten. Inzwischen sind sie kastriert und leben bei unserer Ziegenherde.



Hängebauchschweine
Im November 2018 tauchten in Offenburg-Windschläg vier Hängebauchschweine freilaufend auf. Zwei Eber und eine Sau konnten recht schnell eingefangen werden, die letzte Sau entkam und konnte erst vier Wochen später sichergestellt werden. Damit waren die Namen klar: Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid.
Anni-Frid kam trächtig zu uns und warf am 09.01.2019 acht Ferkel. Offensichtlich war das Quartett ausgesetzt worden. Wir haben die Schweine unter den Dauergästen einsortiert, denn die Vermittlungschancen für Schweine sind nicht gerade optimal. Trotzdem empfangen wir natürlich jeden Interessenten, der dem einen oder anderen Schwein ein schönes, artgerechtes Zuhause geben kann, sehr gerne.
Ansonsten suchen wir Paten für unsere Schweinchen, die uns helfen, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Herde darf natürlich gerne besucht werden!

Nicht jeder Igel, der im Herbst durch den Garten läuft, braucht Hilfe. Woran Sie erkennen, wann Sie eingreifen sollten — und was ein Findling fressen darf.
Immer wieder werden vermehrt Igel in die Tierherberge Offenburg gebracht. Oft ist es aber nicht notwendig, die Tiere aus ihrer gewohnten Umgebung zu entfernen. Wie alle Wildtiere sind sie grundsätzlich auch auf Schnee und Kälte vorbereitet.
Im Herbst sind Igel noch vielfach damit beschäftigt, ihr Winterquartier einzurichten und Nahrung zu suchen. Das ist natürliches Verhalten, und der Mensch sollte nicht eingreifen.
Igel halten zwar Winterschlaf, aber nicht ohne Unterbrechung. Sehen Sie einen wohlgenährten, aktiven Igel, der sich bei Gefahr einrollt, wurde er wahrscheinlich nur bei seinem Winterschlaf gestört und sucht eine neue Bleibe — er braucht keine Hilfe.
Bieten Sie keinesfalls Milch an — Igel bekommen davon Durchfall, was gerade bei hohem Energiebedarf im Winter zum Tod führen kann.
Ein sauberer Garten ist ein schöner Garten — aber auch eine kleine Biotop-Ecke, die Sie der Natur überlassen, kann sehr reizvoll sein. Bleibt dort ein Haufen aus Laub und Schnittgut liegen, haben es Igel erheblich leichter, ein Winterquartier zu beziehen. Optimal ist ein Unterschlupf aus Brettern oder Steinen, robust genug, dass keine Einsturzgefahr besteht. Gesunde Igel halten sich auch gern in der Nähe von Komposthaufen auf, dort gibt es immer etwas zu fressen.
Decken Sie im Winter außerdem Teiche, Wasserläufe und Kellerschächte so ab, dass kein Igel hineinfallen kann.
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr

Die meisten Jungvögel am Boden sind Nestflüchter — nicht verwaist. Wie Sie richtig helfen, ohne die Eltern zu vertreiben.
In der Natur sind alle Dinge gut durchdacht. Das Eingreifen des Menschen ist eigentlich weder notwendig noch vorgesehen. Das gilt in aller Regel auch, wenn man einen kleinen Vogel findet, der auf den ersten Blick menschliche Hilfe benötigt.
Findet man einen kleinen Vogel, denkt man oft, er sei völlig hilflos. Doch Vorsicht bei Jungvögeln: Die meisten sind sogenannte Nestflüchter, die das Nest noch vor dem Flüggewerden verlassen und von nahe gelegenen Büschen oder Bäumen ihre Eltern um Futter anbetteln. Oft werden auch die ersten Flugversuche geübt. Meist sind sie nicht elternlos und auch nicht so hilfsbedürftig, wie wir glauben.
Das Verhalten ist gar nicht so leichtsinnig, wie wir denken — es steigert sogar die Überlebenschancen. Ein Nest mit vielen Jungvögeln wird leichter Beute von Räubern wie Eichhörnchen, Mardern oder Elstern als der einzelne Jungvogel im Geäst.
Setzen Sie den Jungvogel vom offenen Boden, insbesondere vom Gehweg oder von der Straße, auf einen höher gelegenen Ast. Von dort aus kann er seine Eltern herbeirufen. Vögel orientieren sich nicht so stark am Geruchssinn wie Säugetiere — auch nach der Berührung durch den Menschen nehmen sie ihr Junges wieder an.
Nehmen Sie den Jungvogel hingegen mit, kann es sein, dass die Elterntiere beunruhigt nach ihrem Nachwuchs suchen. Natürlich kann es passieren, dass ein Nestflüchter von der Katze oder anderen Räubern geholt wird. Aber das ist der Lauf der Natur und dient letztlich auch der Bestandsregulierung.
Nehmen Sie also bitte nicht unbedacht jeden Jungvogel mit, der vermeintlich aus dem Nest gefallen ist.
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr
Gassigehen ist kein Besuch, und ein Besuch ist kein Gassigehen. Die Regeln, die Anmeldung und die häufigsten Fragen.
Hinweis: Unsere Hunde sind ausgelastet, weshalb wir gegenwärtig keine neuen Gassigeher aufnehmen können.
Sie haben täglich die Möglichkeit, einen unserer dafür geeigneten Hunde auszuführen. Eine Terminvereinbarung ist dafür nicht notwendig. Vor dem ersten Mal ist jedoch einmalig eine Anmeldung erforderlich: Wir möchten Sie kurz kennenlernen und Ihnen die Regeln erklären. Danach können Sie immer unangemeldet zu den Gassigeh-Zeiten vorbeikommen.
Während der Gassigehzeiten sind Besuche bei den Hunden nur in bestimmten Fällen möglich, etwa wenn ein Interessent einen Besuchstermin vereinbart hat. Unangekündigte Besuche sind während des Gassigehens auch nicht sinnvoll, da die meisten Hunde dann auf ihrem Spaziergang sind. Wenn es im Sommer zu heiß ist, setzen wir das Gassigehen aus, um die Hunde zu schonen — im Zweifelsfall rufen Sie bitte vorher an.
Sie möchten sich ein Haustier zulegen und interessieren sich für einen unserer tierischen Gäste? Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin. Wir nehmen uns Zeit, beantworten Ihre Fragen und beraten Sie ausführlich zu unseren Tieren und den Voraussetzungen für eine artgerechte Haltung.
Bitte beachten Sie: Für die Vermittlung von Hunden setzen wir zwingend ein mehrmaliges Gassigehen voraus, damit Mensch und Tier sich kennenlernen. Bei konkretem Interesse an einem bestimmten Hund kann das auch außerhalb der regulären Zeiten stattfinden. Hunde „to go“ oder „by call“ gibt es bei uns nicht.
Muss ich mich anmelden?
Ja. Um Sie kennenzulernen und zu wissen, wem wir einen unserer Hunde anvertrauen, nehmen wir Ihre Personalien auf, erklären Ihnen die wichtigsten Regeln und stellen einen Gassigängerausweis aus. Bitte vereinbaren Sie dafür telefonisch einen Termin und bringen Sie etwas Zeit und Ihren Personalausweis mit.
Benötige ich Hundeerfahrung?
Nicht unbedingt. Wir bemühen uns, Ihnen einen Hund zu geben, der Ihrem Erfahrungs- und Kenntnisstand entspricht. Typische Familienhunde sind allerdings eher selten und meist nicht lange im Tierheim. Unsere herausfordernden Bewohner überlassen wir Ihnen nur, wenn Sie die erforderlichen Vorkenntnisse haben — denn Gassigehen soll für beide Seiten Spaß machen.
Darf mein minderjähriges Kind einen Hund ausführen?
Nein. Das hat Versicherungsgründe. Hunde werden ausschließlich an volljährige Gassigeher ausgegeben. Soll ein Kind den Hund kennenlernen, bieten wir eine Doppelleine an, sodass immer ein Erwachsener den Hund führt. Wer den Hund entgegen den bekannten Regeln von einem Kind führen lässt, wird sofort vom Gassigehen ausgeschlossen.
Kann ich einen Hund reservieren?
Nein. Die Hunde werden so ausgegeben, wie die Gassigeher kommen. Daher kann es auch Wartezeiten geben — vorher anrufen bringt nichts.
Darf ich den Hund ableinen?
Nein, unter keinen Umständen. Gassigehen findet ausschließlich angeleint statt, um das Risiko eines Zwischenfalls zu minimieren. Ein vorhandener Maulkorb darf ebenfalls nicht abgenommen werden. Bei Verstoß erfolgt der Ausschluss vom Gassigehen.
Kann ich den Hund im Auto mitnehmen?
Nein. Die Gegend um die Tierherberge bietet zahlreiche Möglichkeiten für schöne Spaziergänge.
Bekomme ich garantiert einen Hund?
Nein. Gerade bei schönem Wetter ist der Andrang so groß, dass wir nicht genug Hunde haben. Gegebenenfalls müssten Sie warten, bis ein Hund von seiner Runde zurückkommt — die meisten freuen sich über einen weiteren Spaziergang.
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr
Fundtiere sind rechtlich Fundsachen — zuständig ist die Gemeinde des Fundorts. Für neun Städte und Gemeinden der Ortenau übernehmen wir das.
Fundtiere sind aus rechtlicher Sicht Fundsachen. Damit ist die Kommune, in der das Tier gefunden wird, für dessen Unterbringung zuständig, bis es dem Eigentümer zurückgegeben werden kann. Da es aber kaum mehr Kommunen mit eigenen Tierheimen gibt, delegieren sie diese Aufgabe über Fundtierverträge an Tierschutzvereine.
Der Tierschutzverein Offenburg – Zell a. H. e. V. nimmt aufgrund geltender Fundtierverträge Fundtiere aus den folgenden Städten und Gemeinden auf. Sollten Sie dort ein Tier finden, kann es in der Tierherberge Offenburg abgegeben werden.
Vermissen Sie Ihr Tier? Melden Sie sich bitte unter 07 81 / 3 33 33 und beziehen Sie sich, wenn Sie ein Tier in unserer Fundtierliste wiedererkennen, auf die angegebene ID — dann können wir es schneller zuordnen. Nutzen Sie zusätzlich den Tiersuchservice von Hitradio Ohr.
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr
Warum Gemeinden für Fundtiere zahlen, was das BGB damit zu tun hat und weshalb Tierschutzvereine diese Aufgabe übernehmen.
Immer wieder liest man in der Presse, dass Gemeinden mit Tierschutzvereinen sogenannte Fundtierverträge abschließen. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Das Wichtigste vorweg: Fundtiere sind rechtlich gesehen Fundsachen. Und für die ist die Gemeinde zuständig, in der sie gefunden werden. Das Fundbüro kann aber keine Tiere aufnehmen und versorgen, städtische Tierheime gibt es fast keine mehr. Um der Verpflichtung zur Versorgung dennoch nachkommen zu können, schließen Gemeinden Fundtierverträge mit örtlichen Tierschutzvereinen ab.
Ein Fundtiervertrag regelt die Rechtsbeziehung zwischen einer Gemeinde und einem Vertragspartner, der im Auftrag der Gemeinde Leistungen zur Versorgung von Fundtieren erbringt. Geregelt wird, unter welchen Umständen der Tierschutzverein in einer geeigneten Einrichtung Fundtiere aufnimmt und wer die Kosten für Unterbringung und Versorgung trägt.
Tiere sind seit 1990 grundsätzlich keine Sachen, sondern Lebewesen. Dennoch findet weiterhin das Sachenrecht des BGB Anwendung, sofern kein Gesetz etwas anderes regelt. Das Tierschutzgesetz enthält keine Angaben zu Fundtieren — folglich gilt das BGB. Dort sagt § 965, dass ein Finder den Fund einer verlorengegangenen Sache — also auch eines Tieres — unverzüglich der zuständigen Behörde anzeigen muss. Das ist in aller Regel das Ordnungsamt der Fundgemeinde.
Weiterhin ist der Finder verpflichtet, die Sache zu „verwahren“ (§ 966 BGB). Das beinhaltet auch eine ordnungsgemäße, artgerechte Unterbringung. Kann oder will er das nicht, darf er das Fundtier bei der Gemeinde abgeben. Die Gemeinde kann die Herausgabe auch anordnen, etwa beim Fund eines sogenannten Listenhundes.
Weil Gemeinden kaum noch eigene Tierheime unterhalten, delegieren sie die Verpflichtung zur Aufnahme und Versorgung an den örtlichen Tierschutzverein. Dieser erhält im Gegenzug eine finanzielle Vergütung zur zumindest teilweisen Deckung der entstehenden Kosten.
Für gewöhnlich beinhalten Fundtierverträge nur Regelungen zu Tieren, deren artgerechte Unterbringung im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung liegt — mithin Hunde und Katzen. Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen fallen ebenso wenig darunter wie Wildtiere, die keine Eigentümer haben und daher auch keine Fundtiere im rechtlichen Sinne sein können. Werden diese in die Tierherberge gebracht, trägt allein der Tierschutzverein die entstehenden Kosten.
Um ein Fundtier handelt es sich dann, wenn der Finder davon ausgehen kann, dass das Tier „verloren gegangen“ ist, ohne dass für ihn erkennbar wäre, ob der Eigentümer seine Eigentumsrechte daran aufgegeben hat oder nicht.
Im engeren Sinn ist es ein Fundtier, wenn der Eigentümer zwar die Sachherrschaft verloren hat — der Hund ist weggelaufen —, seine Eigentumsrechte aber nicht aufgeben will, also nach dem Tier sucht. Im weiteren Sinne ist es ein Tier, das sich von seinem Eigentümer entfernt, aber gewohnheitsmäßig wieder nach Hause zurückkehrt: typisch die Freigängerkatze, die längere Zeit durch ihr Revier streift. Für den Finder ist das in der Regel nicht erkennbar — folglich wird sie erst dadurch zum Fundtier, dass er sie als solches behandelt.
Abzugrenzen ist das herrenlose Tier. Gemeinden in Baden-Württemberg gehen davon aus, dass ein Fundtier 30 Tage nach dem Fund herrenlos wird: Kann es bis dahin nicht an seinen rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden, wird angenommen, dass dieser seine Eigentumsrechte aufgegeben hat. Aber egal, um welche Art Fundtier es sich handelt — die Tierherberge nimmt es natürlich trotzdem auf und hilft. Nur muss dann der Tierschutzverein die Kosten tragen.
Grundsätzlich entscheidet nach § 959 BGB der Eigentümer einer Sache, ob er das Eigentum daran behalten oder aufgeben will. Weitere gesetzliche Regelungen schränken diese Freiheit jedoch ein: Der Eigentümer eines Autos kann das Eigentum nicht einfach dadurch aufgeben, dass er es in den Wald stellt.
Vergleichbares gilt bei Tieren. Das Tierschutzgesetz verbietet in § 3 Ziff. 3 ausdrücklich die vorsätzliche Aussetzung eines Tieres — der Halter kann das Eigentum also nicht durch Aussetzen aufgeben (sogenanntes Dereliktionsverbot). Das Aussetzen ist zwar verboten, kommt aber dennoch vor. Das ausgesetzte Tier ist dann herrenlos und wird als Fundtier angesehen.
Zunächst sind Sie verpflichtet, den Fund der Gemeinde anzuzeigen, in der das Tier gefunden wurde. Sofern Sie das Tier nicht selbst versorgen möchten oder können und es deshalb in die Tierherberge bringen, übernehmen wir die Anzeige bei der Gemeinde. Voraussetzung ist, dass der Tierschutzverein mit der Fundgemeinde einen Fundtiervertrag abgeschlossen hat. Auskunft darüber, wo in Ihrer Gemeinde Fundtiere abgegeben werden können, gibt Ihnen das Bürgerbüro oder das Ordnungsamt.
Bringen Sie ein Fundtier zu uns, bitten wir Sie, eine Fundanzeige zu unterzeichnen. Wir nehmen Ihre persönlichen Daten und die Fundumstände auf; mit Ihrer Unterschrift treten Sie die Rechte an dem Fundtier an den Tierschutzverein ab. Das bedeutet, dass Sie als Finder keinen Herausgabeanspruch gegenüber dem Verein und auch keine sonstigen Pflichten als Finder haben. Das ist wichtig, weil wir uns bemühen, den Eigentümer ausfindig zu machen und das Tier zurückzugeben.
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr
Ausbildungsplätze vergeben wir ausschließlich an Praktikantinnen und Praktikanten, die eine Einstiegsqualifizierung bei uns absolviert haben. Warum das so ist.
Jedes Jahr erhalten wir zahlreiche Initiativbewerbungen für einen Ausbildungsplatz zum Tierpfleger oder zur Tierpflegerin. Im persönlichen Gespräch stellt sich dann oft heraus, dass die Vorstellungen der Bewerberinnen und Bewerber und das tatsächliche Berufsbild nicht immer deckungsgleich sind.
Daher vergeben wir seit einigen Jahren Ausbildungsplätze ausschließlich an Praktikantinnen und Praktikanten, die eine Einstiegsqualifizierung (EQ) bei uns absolviert haben. So lassen sich Ausbildungsabbrüche vermeiden, denn im Praktikum kann man sich ein sehr genaues Bild davon machen, was in Ausbildung und Beruf erwartet wird.
Mehr Informationen zur Einstiegsqualifizierung gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit. Die zuständige Berufsberatung sagt Ihnen auch, ob Sie die Voraussetzungen für die Bewilligung erfüllen.
Hinsichtlich Form und Inhalt legen wir dieselben Maßstäbe an wie andere gewerbliche Betriebe. Die Bewerbung sollte neben einem Anschreiben, in dem Sie Ihre Motivation für genau diesen Beruf erläutern, einen ausführlichen Lebenslauf sowie Schul- und gegebenenfalls Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse enthalten. Wir bitten um Verständnis, dass wir Bewerbungen, die diese Kriterien nicht erfüllen, nicht berücksichtigen können.
Bewerbungen an: info@tierschutzverein-offenburg.de
oder per Post an: Tierschutzverein Offenburg – Zell a. H. e. V., Am Flugplatz 2c, 77656 Offenburg
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr
Die Hundetagesstätte im Tierhotel — für alle Fälle, in denen der Hund nicht mitkommen kann.
Die Messe Offenburg/Ortenau ist mit ihren zahlreichen Veranstaltungen ein Besuchermagnet in der Region. Wenn Sie eine der Veranstaltungen besuchen möchten, Ihren Hund aber nicht mitnehmen können oder wollen, dann ist die Hundetagesstätte in unserem Tierhotel ideal: Sie bummeln entspannt über die Messe, Ihr Hund hat bei uns seinen Spaß.
Das gilt natürlich nicht nur für Messetage — das Tierhotel nimmt Hunde, Katzen und Kleintiere auch für den Urlaub oder einen Krankenhausaufenthalt auf.
Informieren Sie sich auf den Seiten des Tierhotels unter www.tierhotel-offenburg.de, oder kommen Sie einfach einmal bei uns vorbei.
Mo–Fr 10–12 & 14–17 Uhr · Sa/So/Feiertage 14–17 Uhr